Irrationale Forschung

If you ain't up on thangs

Francis V.

Gute Nachrichten!

Wir begrüßen freudig Francis V. im Institut! Sie wird von jetzt an das Büro für Muminologie leiten.
Wer bei Francis V. als hilfswissenschaftlicher Mitarbeiter einsteigen will, kann sich gewissenhaft an die Instituts-Leitung wenden.

Der Schatten des Institutes nickt und murmelt: „Das spricht für sich…“

Francis V.

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Hindernisse

Es bleibt spannend…allerdings müssen sich Fans des Institutes noch etwas gedulden, bis neue Forschungsergebnisse veröffentlicht werden. Immerhin heißt es, guave no.2 erscheint noch im April.

Anklage

In eigener Sache: Abschied von Egon Maar

Wie Sie bestimmt bemerkt haben, war dieser Webauftritt einige Zeit inaktiv. Das hatte interne Gründe. Es war eine schwere Entscheidung. Wir bedauern zutiefst, unseren hochgeschätzten Kollegen und Freund Egon Maar zu verabschieden. Egon Maar (einigen Leuten fälschlicherweise bekannt als Bertam Genitz) war wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sekundärbüro für retrospektive Real-Verifizerung. Wir werden ihm weiterhin verbunden sein und wünschen ihm alles Gute auf seinem weiteren Weg. Aus bürokratischen Gründen wird dieses Sekundärbüro noch für einige Zeit auf dieser Seite zu finden sein. Es wird im Zug diverser Umstrukturierungen abgeschafft, die in nächster Zeit anstehen. Wir bemühen uns um schnellen Ersatz zur Erweiterung unseres Teams. Initiativbewerbungen werden ab jetzt zur Kenntnis genommen. Nähere Informationen dazu in Kürze.

gez.

Die Institutsleitung

Gegenwärtiges Reisen

 

Die vergessenen Werke sind Ruinen der Schatten des Betrachters

„Ich bin schwer rum zu kriegen, Chief, aber du brauchst nur zu blicken“, sagen die vergessenen Werke und man steht davor, spürt salzige Tigerumarmungen auf der Netzhaut wippen: Wer hat die Fundamente freigelegt, die tätowiert waren, bevor Schatten kampierten und eigenartige Archäologen in der teleskopischen Vergangenheit digten? Die teleskopische Vergangenheit? „The Forgotten Works just go on and on and on and on and on and on and on and on and on and on. You get the picture. It’s a big place, much bigger than we are.“ (Brautigan) Wir reisen dort hin wie ein alter Mann, der dem steigenden Wasserspiegel der Zeit entkommt, in dem er einen Turm baut. Es ist ein Turm, der seine Signifikanz (und seine Identität als Turm) erst erhält, wenn man ihn distanziert betrachtet und Distanz definieren wir als Vergessene Werke. Man steht vor einem James Webb Teleskop (geraubt aus der Zukunft) und blickt in ein Rohr, das einen Schatten verfolgt, der eine schlechte Kondition hat (der wieder ein Institut verfolgt, das sehr mysteriös ist). Das Absurde an den Vergessenen Werken ist, dass Gegenstände nicht vergessen sind, wenn man sie dort sieht. So gesehen ist dieser Prozess eine dalieske, zereminiöse Geste von verklärter Klarheit. Man fragt sich: Can I get a witness? Aber diese Frage bleibt unbeantwortet und aus dieser simplen Annahme steigt ein exponentiell wachsender Ehrgeiz, der Seifenblasen zu schüchternen Immigranten macht, die mit Trenchcoat und dunklen Hüten in einer Grauzone kauern, während sie Zitate von Dali murmeln: „Und an dem Tage, als ich beschloss, Uhren zu malen, malte ich sie weich.“ Was ist dieser Text als ein Baustein, den man in den Vergessenen Werken deponieren kann und sich wieder an den Anfang stellt, hämisch ins Teleskop schaut und ganz leise hört…“Ich bin schwer zu kriegen, Chief, aber du brauchst nur zu blicken.“

blechefürblog

G’s up Darwin down

Bonus Tracks von Crab Key

E1ECTR!C FEEL/ Aldo Hansen

Wir sprachen über
das Zittern der Nacht
und die Schnappschüsse
von Stroboskoplichtern
den Luftballons,
die sie in unserer Netzhaut archivierten
Keine Umarmungen, kalte Küche
dein Schatten ein Cartoon
der
vorüber
läuft
und
in der Nacht verschwindet
immer ein Lied auf den Lippen
du bleibst stehen
ich bleibe stehen
bis es verklungen ist

DIE PELIKANE (REPRISE)/ Aldo Hansen

Hey Hey,
an all die Zuhörer da draußen
heute wählen wir
den besten Beatles-Song
aller Zeiten
stimmen Sie ab
krächzt die Stimme
aus dem Radio
es ist heiß
und am Flussufer
sirren die Mücken
sie sagte, siehst
du die toten Vögel
da im Wasser treiben
und ich meinte nur,
sie werden
A Day In The Life
wählen,
die Zuhörer,
ganz bestimmt

SPÄTER/ Frank Tur

Ein Brand in einer
koreanischen Karaoke-Bar
das waren dieselben, also
ich sah Feuerquallen
im Tropfer
am Krankenhausbett
du Psychopatin, brüllte ich
merkst du nicht
dass ich ein
offizieller Beobachter bin?
sie zuckte mit den Schulter
und gab mir die Spritze

I LOVE TO TURN YOU ON/ Frank Tur

Während das Orchester
explodierte, verschluckte
ich mich am Milchschaum
der in der Luftröhre
hing wie Flyer
aus chlorfreiem Papier
eingravierte Verschwörungstheorien
und Paranoia
John Lennon sang
weiter, effektives Geheul
I love to turn you on

Bonus Tracks zu dem Gedichtband „Postkarten von Crab Key

Barbecue’s everyday

RATTATAT

Rattatat klonkte die Büchse,
auf die ich mit meiner Hakenhand klopfte,
meine Mandoline hing über meinem Rücken wie ein Gewehr,
dass den Kopf gesenkt hat,
weil es nie wieder schießen darf.
Eine Spende, rief ich,
eine Spende für die Vereinigung der Guavesken und Trostlosen
Wer sind Sie,
fragte da der Typ
und ich sagte wir sind Oreonauten und Piraten,
die dem Sonnengewitter der Gleichgültigkeit trotzen,
und das überzeugte ihn nicht,
wozu Ihnen Geld geben, meinte er
und ich flüsterte konspirativ,
wir bauen an einem U-Boot, das glühen kann.
Da warf er etwas Katzengold in die Büchse und ging davon.
Ich nahm meine Mandoline vom Rücken und spielte Yellow Submarine.

Ich geh für keinen Verlag ins Fitness-Studio und für keinen Lektor ins Solarium
weißer Bauch und kein Bizeps…

HEARTLAND

In deinem Herzland tanzen Asseln auf Knochen
die aus Polyacryl sind
Pesttote, Seifenleichen
Stampfende Maschinen und zischende Gasleitungen
und aus den Kaminen etwas
dass nach Karamell und Asche riecht
Bonbonfarbener Qualm mit schwarzen Schlieren darin
die Uhren schreien Achtuhreinundachtzig
Zeit für die nächste Ladung
Die Asseln stäuben auseinander
einige schaffen es nicht
Ein Quieken wie von Nagetieren
kurz vor ihrem Zuckerwattetod

Der beige Hund ernährte sich wahlweise von Milchbrötchen oder Edelstoff.

g thang

Die Guavesken sind eine Splittergruppe der organisierten Dachse