Irrationale Forschung

If you ain't up on thangs

Monat: Juli, 2013

Süßwasserquallenlogistik

Nachdem wir ein ausreichend großes Aquarium gebaut haben (Badewanne, 175 l), das durch geschickte Konstruktion permanenten Wasserfluss evoziert (Stöpsel leicht angehoben, stetiger Wasserzufluss), fuhren wir zum Oberndorfer Weiher (Möhrendorf bei Erlangen, danke Lutz!) und fischten einige Süßwasserquallen.

Dieses Exemplar wurde nur zur besseren Sichtbarkeit kurzzeitig in einen Eimer gesetzt. Gleich nach den Aufnahmen konnte es wieder mit seinen Freunden im Aquarium (Badewanne) tollen.

Die Ausstellung ist noch bis Übermorgen (2. August) geöffnet.

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Die Quallen der Wahrnehmung

Das Institut erhielt eine äußerst diffuse Mail. Man kann das Institut für Jenga Turm-Forschung und Assoziationen über die Mail-Adresse guave-redaktion@gmx.de erreichen. Eine gewisse Sandra R. schrieb:

„Was? Ihr wollt Quallen züchten? Oder als Haustiere halten? Habt ihr euch mal überlegt, was das bedeutet? Wenn nicht, hier eine kurze Anmerkung… Alleine das 1000l-Becken mit Zubehör (wie Pumpe, Aufbereitungsfilter, Heizung etc.) wird euch knappe 2500€ kosten, wenn ihr Glück habt. Dann der Besatz: Pflanzen, Korallen, Fische, Quallen [warum an vierter Stelle? um die geht’s doch. Anm. der Schatten des Institutes]… Hmh..lass mich schätzen…500-800€!
Alles andere ist Tierquälerei! Merkt euch das…“

Das Institut möchte sich für diese Information ausdrücklich bedanken. Der Schatten des Institutes würde sich sehr freuen, ein Quallen-Aquarium zu bekommen.
Also: Wenn das mit der Süßwasserquallenlogistik funktioniert, bauen wir ein Aquarium.

Als Dankeschön hat sich Alfred Tur vor das Aquarium des Institutes gesetzt und gemalt…

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Die Pforten der Wahrnehmung

2013-07-05 21.26.04 Wir bringen...

Wenn man an gar nichts glaubt, malt man auch nichts, oder fast gar nichts„, meinte Salvador Dalí, als man ihn auf den Gebrauch von Straßenkreiden ansprach. Am vergangenen Freitag bewiesen etwa 35 Komplizen, dass sie glauben. Das Institut für Jenga Turm-Forschung und Assoziationen veranstaltete die Trap-Lesung no.2 unter der größten Straßenlampe Nürnbergs, wobei ein bewusstseinsöffnendes Gemälde vor dem Germanischen Nationalmuseum entstand.

Die nächste Trap-Lesung findet statt, sobald die Süßwasserquallenlogistik die Testphase überstanden hat.