Irrationale Forschung

If you ain't up on thangs

Werden Sie Franchise-Kurator™

Will sich nicht jeder etwas Kunst in die Küche holen? Hier ist die Lösung! Werden Sie Franchise-Kurator™ der viel gelobten Wanderausstellung „Die postmoderne Küche“…Leben Sie noch, oder kuratieren Sie schon?

Gebetsfahnenteebeutel

Konzepttext „Die postmoderne Küche“
Vermeintlich existieren Küchen, um Ihnen zu helfen, Ihre natürlichen Bedürfnisse zu befriedigen. Könnte die Küche als performativer Raum aber nicht auch ganz anderen Bedürfnissen nachspüren, wie z.B. Sinn, Ästhetik oder sogar Umweltschutz?

Die postmoderne Küche ist hierbei Ausdruck…
– von Arbeitsfläche und performativem Interaktionsraum gleichermaßen
– eines Versuchsfeldes, auf dem sich archaischer Jäger und Sammler-Trieb sowie fundierte popkulturelle Kenntnis gleichberechtigt treffen können
– von scheinbar banalen Beziehungen, ungeahnten Bezügen, überraschendem Diskurs und innovativem Austausch
– einer Annäherung an komplexe Modernitätspraktiken
– der Anregung von verborgenem, kreativen Potenzial
– einer Zuwendung an Probleme der zeitgenössischen Kunst
– der Neupositionierung von Impulsen im konventionell-strukturierten Raumverständnis
– einer Umkehrung des Innen und des Außen

Sedimente von alldem vereinen sich in der Dunstabzugshaube der postmodernen Küche.

Ein Teil der Wanderausstellung „Die postmoderne Küche“ ist die „Mausefalle für Außerirdische“

Wir leben in einer Zeit, in der wir – das ist eine wissenschaftliche Erkenntnis – jederzeit von Außerirdischen umgeben sein könnten: Diese überraschende aber unbestreitbare Tatsache macht sich das Institut für Jenga Turm-Forschung und Assoziationen zum Anlass für seine Rauminstallation „Mausefalle für Außerirdische“.

Mausefalle für Außerirdische

Sie wollen Franchise-Kurator™ werden?
Die Wanderausstellung „Die postmoderne Küche“ umfasst Rauminstallationen wie „Mausefalle für Außerirdische“, „Gebetsfahnenteebeutel“ und weitere, geheime Exponate. Wenn Sie mehr erfahren wollen oder sogar daran interessiert sind, Franchise-Kurator™ zu werden, schreiben Sie uns an:

guave-redaktion@gmx.de

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Frequenzverschiebung

Der Schatten des Institutes träumt von einem Film. Während er träumt, kitzelt ihn eine Straßenlampe…

Dringender Aufruf

Das Institut für Jenga Turm-Forschung und Assoziationen sucht dringend einen
Robby Rolly.
Bitte meldet euch unbedingt, wenn ihr zufällig einen habt!
Wir hustlen hart, um einen Robby Rolly zu bekommen…

Ihr glaubt das nicht? Hier der Beweis:

milkrolly

milky way1 milky way antwort2

Rückblick 2013

Liebe Mademoiselle, liebe Maestros,

das Institut für Jenga Turm-Forschung und Assoziationen wünscht ein angenehmes Jahr 2014, gute Ideen, Freude und einen Jahresvorrat an Quallengelee, denn bekanntlich kann aus Quallengelee alles hergestellt werden, was eben nur hergestellt werden kann. Bekanntermaßen wurde Wassermelonenzucker als geheimer und allpräsenter Rohstoff nie abgelöst (und das ist gut), 2014 wird aber das Quallengelee unweigerlich in die Liste der unersetzlichen, magischen Rohstoffe aufgenommen werden müssen.

Einen Rückblick erspare ich mir elegant durch eine charmante Auslassung – äh, war was?

Nun zum eigentlichen Anliegen des Schatten des Institutes (der mir seit einiger Zeit nervös auf der Schulter sitzt und auf den Bildschirm lugt wie ein Piratenpapagei, der lieber ein pompöser Pixel wäre, oder zumindest etwas anderes mit „P“, aber wenn man nun mal der Schatten des Institutes ist, wird man das wohl auch sehr lange bleiben, denn Schatten haben noch keine Interessenvertretungen oder Lobbyisten, die für sie um das Recht auf Reinkarnation, bzw. Umwandlung kämpfen – noch dazu ist zu sagen, dass um den Schatten herum gar nicht gekämpft wird, denn der Schatten des Institutes ist logischerweise Pazifist, und somit auch zu seinem wohlverdienten „P“ gekommen. Jetzt schnurrt er zufrieden auf meiner Schulter und fummelt an meinem Ohr herum): Der Ausblick.

Wäre das Institut für Jenga Turm-Forschung eine Aktiengesellschaft, könnte man getrost davon ausgehen, dass der Kurs 2014 steigen wird. Da das Institut noch keine AG ist, können wir unseren Marktwert nur in Quallengelee angeben, aber auch in dieser Einheit muss man unweigerlich zu dem Schluss kommen, dass wir aufsteigen. (Der Schatten des Institutes meditiert mittlerweile schon zwei Zentimeter über meiner Schulter im Schneidersitz.)
– Ich hoffe, wir werden das Institut vergrößern können und einige neue Mitglieder aufnehmen, die selbstredend seriöse und importante Büros leiten werden.
– Als Überlappung aus 2013 ist anzuführen, dass zwei tolle Projekte erscheinen werden:
(Ein Buch von Francis und mir, sowie vermutlich ein Buch von Alfred und mir.)
– Die #guave3 zum Thema „Sphären“ befindet sich in einem frühen Entwicklungsstadium, soll aber dieses Jahr erscheinen.
– Durch die Initiative einiger Mitglieder des Institutes ist die Band „Die Tiefseeschamanen“ entstanden. Womöglich wird es 2014 erste Songs geben.
– Damit wir mit den Streets connected bleiben, sollten mindestens zwei Trap-Lesungen stattfinden. Über etwaige Lokalitäten wird noch diskutiert. Unsere Kooperationspartner (Frühling und Sommer) müssen auch noch befragt werden.
– Es ist unabdingbar, dass Egon und Francis miteinander bekannt gemacht werden, da das augenscheinlich bislang nicht passiert ist (merke: Egon wird an einer Trap-Lesung teilnehmen, was er bislang ebenfalls versäumt hat).
– Außerdem werden neue Projekte initiiert.
– Außerdem wird es hoffentlich einige Expeditionen geben.
– Außerdem wird das Institut hoffentlich einen generösen Geldgeber finden.
– Außerdem werden weiterhin Dax-Unternehmen drangsaliert (der Schatten des Institutes flüstert „dachsaliert“, was aber ein etwas plumper Neologismus ist).
– Außerdem werden wir versuchen, einen Schokoriegel zu entwickeln (Badgers Dream – „Das is ’n Riegel!“)
– Außerdem werden wir zumeist Dinge tun, die man „nice“ finden kann, und es vermeiden, Dinge zu tun, die man „nicht nice“ finden kann…

Ich schließe mit einem einleuchtenden Satz von Boris Vian:
„Zwar sind die genialen Dinge nicht immer so einfach, doch wenn sie diese Einfachheit erreichen, sind sie wirklich genial.“

hustle hoch und Blödsinn runter,

Frank & der Schatten des Institutes

erfreuliche Schwingungen

Der Trost von Telefonzellen“ von Joshua Groß und Philippe Gerlach kommt sehr gut an. Hier ein Artikel aus den Nürnberger Nachrichten:

„Das Ganze ist ein erfrischend-literarischer Spaß und ein höchst aufregendes Debüt, das – wie man so sagt – Anlass zu den schönsten Hoffnungen gibt. Joshua Groß ist ein Name, den sich Literaturfreunde merken sollten. Sein Talent ist beachtlich, seine Kreativität verblüffend. Die Fortsetzung des Debütromans liegt bereits fertig in der Schublade, ebenso eine Novelle. Man darf gespannt sein.“

Bei amazon kann das Buch natürlich auch bestellt werden…

Ach ja: bald gibt es Neuigkeiten bezüglich der Hausqualle Stella!

Bitte um Mithilfe

Was für ein Malheur!
Der Schatten des Institutes zittert vor Angst und Schrecken. Spaß beiseite: Unsere Qualle Stella ist entschwommen… Wir brauchen eure Hilfe. Wer kann zur Pegnitz kommen und uns helfen, nach Stella zu suchen? Wir belohnen jeden Hinweis, der zum Fund Stellas führt, mit 500€ !!!

In der ganzen Region hängen unsere Aufrufe.

Bild

Der Trost von Telefonzellen

Soeben ist Der Trost von Telefonzellen von Joshua Groß und Philippe Gerlach erschienen.

Mittlerweile wurde das Camp gewaltsam aufgelöst… Es kam zu Plünderungen in den umliegenden Dörfern, Anzeigen werden erstattet, ich bin froh, damit nichts zu tun zu haben, obwohl ich mir vorstellen kann, dass man uns als Initiatoren an den Strick bringen will.

Manuel meint, in Der Trost von Telefonzellen geht es… „vordergründig um einen Buchstand, verschollenen Indianerschmuck und den BND, vielleicht aber auch um die vage Möglichkeit eines Widerstands, der sich im rechten Augenblick entzieht, sich in warmer Erde begräbt, oder im Windschatten eines alten VW-Busses davon flattert, ehe wieder jemand alles mit Preisschildern versieht.

Der Schatten des Institutes streicht über seinen Bart und rät, den Roman hier oder in einer Buchhandlung zu bestellen!

gez. die Institutsleitung

Der-Trost-von-Telefonzellen

Süßwasserquallenlogistik

Nachdem wir ein ausreichend großes Aquarium gebaut haben (Badewanne, 175 l), das durch geschickte Konstruktion permanenten Wasserfluss evoziert (Stöpsel leicht angehoben, stetiger Wasserzufluss), fuhren wir zum Oberndorfer Weiher (Möhrendorf bei Erlangen, danke Lutz!) und fischten einige Süßwasserquallen.

Dieses Exemplar wurde nur zur besseren Sichtbarkeit kurzzeitig in einen Eimer gesetzt. Gleich nach den Aufnahmen konnte es wieder mit seinen Freunden im Aquarium (Badewanne) tollen.

Die Ausstellung ist noch bis Übermorgen (2. August) geöffnet.

Die Quallen der Wahrnehmung

Das Institut erhielt eine äußerst diffuse Mail. Man kann das Institut für Jenga Turm-Forschung und Assoziationen über die Mail-Adresse guave-redaktion@gmx.de erreichen. Eine gewisse Sandra R. schrieb:

„Was? Ihr wollt Quallen züchten? Oder als Haustiere halten? Habt ihr euch mal überlegt, was das bedeutet? Wenn nicht, hier eine kurze Anmerkung… Alleine das 1000l-Becken mit Zubehör (wie Pumpe, Aufbereitungsfilter, Heizung etc.) wird euch knappe 2500€ kosten, wenn ihr Glück habt. Dann der Besatz: Pflanzen, Korallen, Fische, Quallen [warum an vierter Stelle? um die geht’s doch. Anm. der Schatten des Institutes]… Hmh..lass mich schätzen…500-800€!
Alles andere ist Tierquälerei! Merkt euch das…“

Das Institut möchte sich für diese Information ausdrücklich bedanken. Der Schatten des Institutes würde sich sehr freuen, ein Quallen-Aquarium zu bekommen.
Also: Wenn das mit der Süßwasserquallenlogistik funktioniert, bauen wir ein Aquarium.

Als Dankeschön hat sich Alfred Tur vor das Aquarium des Institutes gesetzt und gemalt…

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Die Pforten der Wahrnehmung

2013-07-05 21.26.04 Wir bringen...

Wenn man an gar nichts glaubt, malt man auch nichts, oder fast gar nichts„, meinte Salvador Dalí, als man ihn auf den Gebrauch von Straßenkreiden ansprach. Am vergangenen Freitag bewiesen etwa 35 Komplizen, dass sie glauben. Das Institut für Jenga Turm-Forschung und Assoziationen veranstaltete die Trap-Lesung no.2 unter der größten Straßenlampe Nürnbergs, wobei ein bewusstseinsöffnendes Gemälde vor dem Germanischen Nationalmuseum entstand.

Die nächste Trap-Lesung findet statt, sobald die Süßwasserquallenlogistik die Testphase überstanden hat.